14.03.2018 in Anträge

Erneuerbare Energien wirklich zukunftsfähig machen!

 

Zusammen mit den Jusos aus der Region Nordostwürttemberg (Jusos aus Schwäbisch-Hall/Hohenlohe, Ostalb, Heidenheim und Main-Tauber) haben wir uns Gedanken über die Energie und Klimapolitik gemacht.

Wir sind der Meinung, dass dies nicht so weitergehen kann. Zusammen haben wir mit den Jusos Ostalb einen Antrag geschrieben, der den Ausstieg aus der Kohle- und Atomenergie beschreibt, zukünftige Entwicklungen der Energiepolitik fördert aber gleichzeitig auch für die Arbeiter und Arbeiterinnen sozial verträglich bleibt.

Für uns ist klar: Kein Mensch soll seine Lebensgrundlage durch den Verlust des Arbeitsplatzes verlieren!

Wir freuen uns, dass auf dem Landesausschuss am 11. März in Rottenburg unser Antrag "Erneuerbare Energien wirklich zukunftsfähig machen" mit Änderungen mit großer Mehrheit angenommen wurde.

Den Antrag könnt ihr unter "Weiterlesen" ansehen!

 

 

30.01.2018 in Pressemitteilungen

Jusos stellen sich hinter Mobilitätsticket!

 

Kritisch betrachten die Jusos Heilbronn den Beschluss des Gemeinderates das Mobilitätsticket auslaufen zu lassen. „Mit der Abschaffung des Mobilitätsticket, bewirken die Gemeinderatsfraktionen der CDU und der FDP, dass Menschen ohne oder mit sehr geringem Einkommen benachteiligt werden.“, so der Vizechef der Jusos Heilbronn Niklas Anner, „Mobilität ist für eine gesellschaftliche Teilhabe notwendig. Die Streichung des Mobilitätsticket trifft vor allem die Schwächsten.“

 
Heftige Kritik geht auch an die Verwaltung. „Die Argumentation der Stadtverwaltung ist mehr als fragwürdig. Menschen, die um jeden Cent bangen müssen werden dadurch noch mehr unter Druck gesetzt. Der wöchentliche Einkauf, der Besuch beim Arzt,Vereinsleben, Freunde, die Teilnahme an städtischen Veranstaltungen- Wie sollen Menschen gefördert werden, wenn sie vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden?“, meint die stellvertretende Kreisvorsitzende Jamie Day.
 
Anner zeigt sich kämpferisch und verweist auf das Mobilitätskonzept: „Die Jusos werden auf allen möglichen Ebenen versuchen eine Lösung zu suchen. Der Gemeinderat kann aber schon mal ein Handlungsfeld des Mobilitätskonzeptes streichen. Sozial sieht anders aus

20.07.2017 in Service

Whatsapp Broadcast für die Jusos HN

 

Auch bei uns ist die Digitalisierung angekommen. Wir möchten euch deshalb unseren Whatsapp-Broadcast vorstellen! Ihr erhaltet damit aktuelle Nachrichten und Neuigkeiten von den Jusos Heilbronn. Auch bekommt ihr kurzfristige Änderungen mit und könnt euch bei Fragen direkt an diese zentrale Nummer wenden.

Wie bekomme ich jetzt Nachrichten über den JusoHN-Broadcast?

  1. Speichert diese Nummer bei euren Kontakten als "Jusos HN" ein: +49 174 8149200
  2. Schickt per Whatsapp diesen Kontakt eine Nachricht mit eurem Namen
  3. Wartet bis ihr eine Bestätigung bekommt

Natürlich ist der Whatsapp-Broadcast keine Pflicht, trotzdem würden wir uns freuen, wenn viele dieses Angebot nutzen

25.04.2017 in Kreisverband

Meine ersten 100 Tage als Genossin

 

Anfang diesen Jahres konnten wir Mareike als neue Juso begrüßen. Wie sind die ersten Monate eines Juso-Neumitgliedes? Wieso hat sie sich für uns entschieden? Mareike beschreibt in diesen Artikel ihre Beweggründe und ihre ersten "100 Tage als Genossin".

Ein Bericht von Mareike Hund

Aufgewachsen bin ich in einer der Generationen, der man immer vorwirft, sich überhaupt nicht für Politik zu interessieren. Leider muss ich sagen, habe ich das auch lange so erlebt. Für mich war Politik von jeher ein Thema. Meine Familie hat mich aber auch schon früh in Diskussionen mit eingebunden. Das Verständnis und Interesse war also schon immer da. Der Gedanke, in eine Partei einzutreten kam mir schon recht früh. Wenn ich mich von so wenigen dafür faszinieren kann, wäre es auch meine Aufgabe etwas zu tun. Dieses Gefühl hatte ich immer.

Das was mich letztlich dazu gebracht hat, das Mitgliedsformular auszufüllen, waren die offensichtlichen, aktuellen, politischen Geschehnisse. Diskutieren ist wichtig und der erste Schritt für alles, es reicht aber nicht aus gegen Brexit – Stimmung, wahnsinnige Möchtegern –Diktatoren und den weltweiten Rechtsruck.

18.04.2017 in Europa

Wie wollen wir im Europa der Zukunft leben?

 

Am 13. April 2017 haben wir Jusos in unserer Kreisversammlung uns mit der Zukunft der europäischen Union befasst. Dazu stellen wir uns die Frage, was für eine EU wir wollen. Ein weiter wie bisher, oder mehr und mehr gemeinsam?

Ein Kommentar von Fellanza Podrimja

Vor 60 Jahren haben die Gründerväter der EU beschlossen, den Kontinent mit der Macht des Rechts und nicht durch den Gebrauch von Waffen zu einen. Wir können stolz auf das sein, was wir seitdem erreicht haben.“ Mit diesen Worten legte  EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker das Weißbuch zur Zukunft Europas vor. Hierin werden mögliche Szenarien einer gemeinsamen (oder eben nicht gemeinsamen) EUropäischen Zukunft geschildert.

Wie wir leben wollen, somit die Zukunft der EU und unsere eigene gestalten möchten, liegt tatsächlich in unseren Händen: Brüssel und Berlin sind keine abstrakten Gebilde, sondern politische Institutionen, deren Handeln von uns mitbeeinflusst werden. In welchen Politikbereichen es an mehr Zusammenarbeit bedarf, damit Herausforderungen rascher und effektiver begegnet wird, ist zwar Gegenstand politischer Debatten unter den EU27, doch wir als Jusos können und wollen ebenso Teil dieser Debatte sein. Um dem aufkommenden Populismus europaweit entgegenzuwirken, bedarf es heute mehr denn je unseres politischen und zivilgesellschaftlichem Engagement. Wir müssen offene Debatten über die Ursachen des europaweiten Rechtsrucks führen, um den Gefahren dessen entgegenwirken zu können. Grundlage eines friedlichen Gemeinwesens ist der soziale Frieden. Dieser kann, so sind wir überzeugt, nur durch europaweite Chancengleichheit sichergestellt werden. Das Selbstverständnis der EU soll sich in erster Linie durch gemeinsame, soziale Werte definieren und nicht allein über die Stärke des Marktes. Eine funktionierende EU-Binnenwirtschaft mit starker, globaler Wirtschaftsposition soll allen EU-Bürgern zugute kommen und ist somit Ziel für die EU, darf aber nicht zum alleinigen Sinn und Zweck verkommen. Priorität muss die Bewahrung der europäischen Leitidee „nie wieder Krieg auf europäischem Boden“ sein und damit geht einher, dass wir sozialen Frieden brauchen. Wenn uns die Geschichte eines gelehrt hat, dann wahrscheinlich, dass wirtschaftliche Unzufriedenheit und Perspektivlosigkeit rechte und nationalistische Lager stärken. Die Aufgabe der sozialdemokratischen Kräfte ist es den Menschen europaweit aufzuzeigen, dass ein Miteinander immer stärker als ein Gegeneinander ist. Auch für die Politik der SPD bedarf hin und wieder an Nachbesserungen: Die Jusos werden als wichtiger Teil der SPD für eine Verbesserung der Sozialpolitik Europas eintreten, mit dem Ziel, dass die Bürger einer gemeinsame EU, diese auch als beste Form für ein gerechtes und friedliches Miteinander unterstützen. Wir setzen uns für eine EU die mehr und mehr zusammenwächst und gemeinsam handelt-wirtschaftlich und sozial!
 

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