Bei der Gründungsversammlung zur Juso-Arbeitsgemeinschaft (AG) Heilbronn wurde der 20jährige Zivildienstleistende Christian Eheim zum Vorsitzenden gewählt. Stellvertretender Vorsitzender ist Maximilian Lang (18), Schüler aus Böckingen, Beisitzer im Vorstand sind Antonia Hagen (16), Carla Grund, (16), beide Schülerinnen aus Heilbronn, sowie Yavuz Tektas (33), Angestellter aus Heilbronn.
Die Gründung der Arbeitsgemeinschaft Heilbronn bewertet Christian Eheim als „beeindruckendes Signal personeller Stärke“ der Heilbronner Jungsozialisten.
Inhaltlich wollen sich die Heilbronner Jusos hauptsächlich mit kommunalpolitischen Themen befassen: „Wir streiten für ein soziales und weltoffenes Heilbronn, für eine Stadt, die nicht die Grundrechte ihrer Bürger durch Videoüberwachung einschränkt, oder sozial Schwache durch fragwürdige Methoden wie den „Trinkererlass“ aus der Innenstadt abschieben will.“
Man werde Jugendliche verstärkt für Politik begeistern, so Eheim weiter, denn die Jusos seien näher an den Themen, die Jugendliche wirklich bewegen.
Als neuer Vorsitzender gibt Eheim auch ein klares Bekenntnis zum Jugendgemeinderat ab. Die Diskussion um angeblich mangelnde Motivation in diesem Gremium bezeichnet er als „Scheindebatte“: Der Jugendgemeinderat sei eine Bereicherung für die Stadt und inzwischen unverzichtbar, das zeige auch das Engagement des Rates für die Heilbronner Großdemonstration gegen einen drohenden Irak-Krieg vom vergangenen Wochenende.