Shariff

Strobl zeigt Jugendlichen eiskalte Schulter

Veröffentlicht am 06.02.2004 in Pressemitteilungen

Der Juso-Kreisvorsitzende Christian Steg (Obersulm) und die Juso-Spitzenkandidatin für die Heilbronner Gemeinderatswahlen, Tanja Sagasser (Sontheim), zeigen sich äußerst verwundert, dass dem CDU-Bundestagsabgeordneten Thomas Strobl die Zukunft der jungen Menschen völlig egal sei.

"Herr Strobl offenbart in einer Pressemitteilung gegen die Ausbildungsplatzabgabe, dass er keinerlei Lösungsvorschläge aufzeigen will, wie die Tendenz der zurückgehenden Ausbildungsplätze umgekehrt werden kann. Im Interesse der jungen Generation werden wir eine derartige Ignoranz nicht hinnehmen!", erklärt Sagasser.

Steg weist darauf hin, dass beim Arbeitsamt Heilbronn bis zum 30. September letzten Jahres mit 2831 Ausbildungsstellen im Vergleich zum Vorjahr 347 Ausbildungsstellen weniger gemeldet wurden, die Zahl der Ausbildungsplatzsuchenden jedoch im gleichen Zeitraum um 236 auf 3369 gestiegen sei. Zudem entzogen sich bundesweit im vergangenen Jahr 76,7 Prozent der Betriebe ihrer Ausbildungsverantwortung.

"Herr Strobl verschließt vor diesen Fakten beide Augen und behauptet, dass eine Ausbildungsplatzabgabe nur der Wirtschaft schade. Ich glaube nicht, dass Herr Strobl erst von den Jungsozialisten erfahren muss, dass eine Ausbildung im Betrieb ungleich besser ist als eine rein schulische Ausbildung. Im Interesse einer lebenswerten Zukunft der jungen Generation halten wir es für richtig und unausweichlich, wenn alle nicht ausbildenden Betriebe zur Kasse gebeten werden!"

 

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