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Jusos lehnen integrierten Börsengang weiterhin ab

Veröffentlicht am 12.04.2007 in Pressemitteilungen

Der Juso-Kreisverband Heilbronn fordert den Bundesverkehrsminister auf, den Börsengang der Deutsachen Bahn AG mit Schienennetz zu verhindern. „Dass die Bahn ihre momentane Position als Inhaberin des Netzes ausnutzt, lässt sich am Ausbau der Strecke Heilbronn – Würzburg für die Region Heilbronn schmerzlich erkennen“, erläutert der Juso-Kreisvorsitzende Ivan Curkovic.

Die DB Netz AG, eine Tochter der Deutschen Bahn AG, lehnt den Ausbau der Strecke und die damit verbundene Fahrtzeitverkürzung von 11 Minuten ab, da das Land Baden-Württemberg keine langjährige Bestellgarantie für Nahverkehrsleistungen auf diesem Abschnitt geben will.
„Der integrierte Konzern wirtschaftet nach eigenen Interessen und versucht, seine Monopolstellung zu halten. Dies stellt einen enormen Nachteil für einen zuverlässigen und zukunftsfähigen Schienenverkehr in unserer Region dar“, bekräftigt Curkovic.

Deshalb fordern die Jusos, dass die Bahn ohne das Netz an die Börse geht. „Das Schienennetz muss in staatlicher Hand bleiben und unter die Aufsicht der Bundesnetzagentur gestellt werden. Diese soll einen fairen Wettbewerb sicherstellen“, so Ivan Curkovic weiter.
Die Juso-Kreisversammlung hat einen entsprechenden Antrag an die Juso-Landesdelegiertenkonferenz im Mai mit großer Mehrheit angenommen, in dem sich die Nachwuchsorganisation der SPD klar gegen den integrierten Börsengang ausspricht.

 

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